
美国总统唐纳德·特朗普周二在接受采访时表示,伊朗的关键武器正在枯竭,他愿意与该国执政政权的部分幸存成员合作。在与美国新闻杂志《政治报》约四分钟的电话采访中,特朗普声称,尽管伊朗军队预计还能“发射一段时间的导弹”,但德黑兰的军事能力正在稳步削弱。
“他们的导弹快用完了,而且发射地点也快没了,因为他们正在被摧毁,”特朗普说。“他们的导弹发射器也快用完了。”总统的这一说法是最新的,既没有在周一的五角大楼简报会上提及,也没有其他政府官员公开表示过。
总统发表此番言论之际,美国和中东地区正严阵以待,防范伊朗进一步的导弹和无人机袭击。自周六凌晨冲突爆发以来,伊朗已发动了数轮报复行动。
美国驻沙特阿拉伯和科威特大使馆宣布将于周二关闭。随着这场迅速升级的战争进入第四天,美国国务院敦促中东地区的美国公民撤离该地区。
总统暗示伊朗的报复能力将很快减弱,而与此同时,敌对行动、美国弹药储备、战争的最终目标以及谁将领导伊朗等问题仍在争论中——甚至在政府内部也存在争议。特朗普在采访中说:“我们拥有无限量的中程和中远程弹药以及其他物资储备。我们正在储备并增加这些物资。”
特朗普补充说:“国防公司正在努力生产我们需要的各种物资。他们接到了紧急订单。我们正在快速生产。但我们拥有无限量的储备——尽管(前总统乔·拜登)很愚蠢,但他没有动用这些储备。”
然而,周二,康涅狄格州民主党参议员理查德·布卢门撒尔表示,保护美国大使馆、基地和平民所需的“萨德”和“爱国者”系统“可能出现危急且灾难性的短缺”。
特朗普曾暗示,这场战争可能持续四到五周,也可能几天就结束。他声称伊朗即将获得核武器或有能力攻击美国,以此为战争辩护。与此同时,国务卿马可·卢比奥和众议院议长迈克·约翰逊周一表示,以色列当时已经接近攻击伊朗——这意味着美国将遭到报复性打击。
特朗普曾暗示,这场战争可能持续四到五周,也可能几天就结束。共和党内部各派系利用周末时间,纷纷支持各自属意的伊朗领导人,对民主选举的理念却只是口头上说说而已。特朗普周二表示,如果伊朗在冲突中组建新政府,他愿意与其接触。
当被问及现在考虑与新政府合作是否为时已晚时,特朗普回答说:“不,还不算晚。49名伊朗高级领导人丧生,你不能忘记这一点——这影响非常深远,不是吗?新的领导人正在涌现。很多人都想担任这个职位。其中一些人非常优秀。”
Präsident Donald Trump (79) sagte in einem Interview am Dienstag, dass dem Iran entscheidende Waffen ausgingen und dass er offen dafür wäre, mit einigen überlebenden Mitgliedern des herrschenden Regimes des Landes zusammenzuarbeiten. In einem etwa vierminütigen Telefonat mit dem US-Nachrichtenmagazin „Politico“, das wie BILD zum Axel-Springer-Verlag gehört, argumentierte Trump, dass die militärischen Fähigkeiten Teherans stetig geschwächt würden – auch wenn erwartet werde, dass iranische Kräfte „noch eine Weile Raketen abfeuern“ würden.
„Sie gehen ihnen aus, und ihnen gehen auch die Orte aus, von denen sie sie abschießen können, weil sie dezimiert werden“, sagte Trump. „Ihnen gehen die Raketenwerfer aus.“ Die Behauptung des Präsidenten ist neu und war weder bei einem Pentagon-Briefing am Montag erwähnt noch öffentlich von anderen Regierungsvertretern geäußert worden.
Die Äußerungen des Präsidenten erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem sich die USA und der Nahe Osten auf weitere Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran einstellen, der seit dem Ausbruch des Konflikts am frühen Samstag in mehreren Wellen Vergeltung geübt hat.
US-Botschaften in Saudi-Arabien und Kuwait kündigten am Dienstag an, zu schließen. Das Außenministerium forderte Amerikaner im gesamten Nahen Osten auf, die Region zu verlassen, während der sich rasch ausweitende Krieg in seinen vierten Tag ging.
Die Andeutung des Präsidenten, Irans Fähigkeit zur Vergeltung werde bald nachlassen, erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Feindseligkeiten, die eigenen US-Munitionsbestände, das endgültige Ziel des Krieges und die Frage, wer den Iran führen soll, weiterhin zur Debatte stehen – teilweise sogar innerhalb der Regierung. Trump sagte in dem Interview: „Wir haben unbegrenzte Bestände an Mittel- und oberen Mittelklasse-Munition und anderen Dingen. Wir sparen sie und bauen sie aus.“
„Die Rüstungsunternehmen arbeiten mit Hochdruck daran, die verschiedenen Dinge herzustellen, die wir brauchen“, fügte Trump hinzu. „Sie stehen unter Notfallanordnungen. Wir produzieren schnell. Aber wir haben unbegrenzte Vorräte – so töricht [der frühere Präsident Joe, Anm. d. Redaktion] Biden auch war, er hat sie nicht eingesetzt.“
Am Dienstag sagte jedoch Senator Richard Blumenthal (80, Demokrat aus Connecticut), es gebe einen „potenziell verzweifelten und katastrophalen Mangel an THAAD- und Patriot-Systemen, die notwendig sind, um unsere Botschaften, unsere Stützpunkte und unsere Zivilisten zu schützen“.
Trump hat angedeutet, der Krieg könne vier oder fünf Wochen dauern oder in wenigen Tagen vorbei sein. Er rechtfertigte den Krieg mit der Aussage, der Iran habe kurz davor gestanden, eine Atomwaffe zu besitzen oder in der Lage zu sein, die Vereinigten Staaten anzugreifen. Unterdessen erklärten Außenminister Marco Rubio (54) und der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson (54), am Montag, Israel habe ohnehin kurz davor gestanden, den Iran anzugreifen – was bedeutet hätte, dass Amerika als Reaktion getroffen worden wäre.
Verschiedene Gruppen innerhalb der Republikanischen Partei verbrachten das Wochenende damit, ihren bevorzugten Kandidaten für die Führung des Iran zu unterstützen, wobei der Idee einer demokratischen Wahl kaum mehr als Lippenbekenntnisse gewidmet wurden. Trump sagte am Dienstag, er wäre offen dafür, mit einer neu formierten iranischen Regierung in Kontakt zu treten, falls eine solche aus dem Konflikt hervorgehe.
Auf die Frage, ob es für ihn zu spät sei, eine Zusammenarbeit mit jemandem in einer neuen Regierung in Betracht zu ziehen, antwortete Trump: „Nein, nicht zu spät. 49 [hochrangige iranische Führer, Anm. d. Redaktion] wurden getötet, das darf man nicht vergessen – das geht ziemlich tief, oder? Neue kommen nach. Viele Menschen wollen den Job. Einige von ihnen wären sehr gut.“